Cabot Trail in Nova Scotia

Kulturprogramm, schottische und kanadische Geschichte, der Cabot Trail und endlich wieder Funkbetrieb Wir bewegen uns auf den Spuren der Geschichte von Canada, besuchen das Highland-Museum, einem Freilichtmuseum über der Geschichte der schottischen Einwanderer und die von Schotten vor 250 Jahren gegründeten Stadt Louisbourg, einem Fort und Fortress, welche von den englischen Truppen im 18zehnten Jahrhundert total zerstört worden war. Louisburg wurde Anfang der 1960er Jahre in einem umfassenden Projekt, von der kanadischen Regierung finanziert, auf der Grundlage der Archivunterlagen und Ausgrabungen wiederaufgebaut. Es war die Antwort auf die Zechenstilllegungen in der Region Sydney, durch die tausende von Bergarbeitern ihre Jobs verloren Weiterlesen

Marconi Museum in Grace Bay

Marconi Museum in Grace Bay zur Erinnerung an die 1. drahtlose Transatlantik-Funkverbindung ..von weitem locken die Gittermasten und der Dreielement-Beam an; es gibt eine extra Küstenstraße, der Marconi-Trail, der über zigKilometer zum Museum führt, aber…das ganz große „Aber“: Alles ist zugenagelt, die Antennenmasten eingerostet, die Coaxkabel gekappt, die Infoschilder leer… nur traurig.. ein Symbol für unser sterbendes Hobby? Offensichtlich kümmert sich keiner mehr um die Amateurfunkstation..Vy 73 Norbert VE1/DJ7JC            

Zurück in Nova Scotia, auf zum Cabot Trail….!

Vorab: Ich grüße alle Leser, vor allem auch meine weltweiten Freunde, die regelmäßig diesen Blog besuchen. Zu den Exoten gehören mein bester Freund Michael in Sydney in Australien, der mit Hilfe eines Internet-Übersetzers unsere Reise begleitet. Aus Beijing nimmt – so vermute ich – Funkfreund Werner an unseren Geschichten teil? Gunter, TI 7 WTI, aus Costa Rica, den ich dort 2008 anlässlich unserer Cocos Island Funk-Expedition (TI9KK) kennengelernt habe, verfolgt unsere Reise wie so viele andere regelmäßig. Nach den Clicks zu urteilen, die der Flagzähler ganz unten rechts anzeigt, gibt es eine Hochburg von Followern in Bochum und in Essen. Ich Weiterlesen

Von St. John’s über die Halbinsel Avalon nach Argentia zur Fähre

Der Herbst hat hier in St. John’s, der Hauptstadt von Neufundland und Labrador, in diesen Tagen zugeschlagen: Unmengen von Regen und wechselnd damit Nebelschwaden. Die Sturmböen sind heftig, der Wind hat sich gedreht und ständig bläst er unsere Kühlschränke aus. Macht nicht wirklich Spaß, wenn nicht die Aussicht auf zwei wundervolle Sonnentage, morgen und übermorgen, mehrfach bestätigt, bestehen würde. Wir besuchen das Visitor Center, was mehr einem Museum gleicht. Hier finden wir ausführliche Informationen über die geologische, historische und technologische Geschichte von St. John’s. In einem gutgemachten Kurzfilm werden die Geschichten der Menschen im 16.- und 17. Jahrhundert nachgestellt. Kriege zwischen Weiterlesen

Fogo-Island>Argentia>St. John’s

Es wird herbstlich, Regen, frische und bisweilen heftige Böen schütteln unsere Wagen. Auf Fogo – Island erklimmen wir den höchsten Punkt auf den mit Blaubeeren überwucherten Felsen. Der Regen macht für uns eine Pause, der Blick in die Weite wird nicht von Nebelschwaden und tiefhängenden Wolken getrübt. Irgendwie hat diese kleine Insel etwas Besonderes, schmucke Häuser mit gepflegten Anlagen und ohne Autowracks in den Gärten. Bevor wir zur Fähre fahren, machen wir eine kleine Inselrundreise. Das Bild wiederholt sich, dazu kommen kleine Häfen mit Fischerbooten und natürlich gibt es Lagerhallen und gewerbliche Betriebe. Wir nehmen an, da sich die Straßen in Weiterlesen

Caribous, Fjord.. und auf nach Fogo Island

Caribous, Fjord..und auf nach Fogo Island an der Nordküste von Neufundland Auf dem Highway 430, dem Viking Trail, geht’s weiter Richtung Süden. Das Fahren auf der Paved Road ist angenehm, wenn doch endlich der Regen aufhören würde. Trotzdem ist es ungewöhnlich warm und schwül. Wir machen einen Abstecher zu einem Visitor Center, das gleichzeitig auch Museum ist. Es liegt direkt an der St. Lawrence Bay, in einer kargen Landschaft, abfallend zur felsigen Küste. Hier haben sich vor 5000 Jahren die Eskimos angesiedelt. Die Funde der Archäologen sind zum Teil im Visitor Center in Vitrinen ausgestellt sind. Plötzlich macht Renate einen „kleinen Weiterlesen

New Foundland – Neu Fundland

Wir haben uns gewundert, als wir einige Kilometer hinter dem Hafen der Fähre nach St. Barbe einen der typischen Pickups mit aufgesetztem Caravan etwas quer in einer Zufahrt zu einem halb unter Wasser stehenden Parkplatz stehen sehen. Wir kommen gerade mal an diesem Wagen vorbei und finden für uns auch noch zwei Stellplätze für die Nacht. Es ist schon dunkel und es regnet in Strömen. Ich sehe ein Ersatzrad vor dem Pickup gelehnt stehen. Also ein platter Reifen, denke ich. Morgens sehen wir die Camper aufgeregt telefonieren und steigen aus. Sie sprechen uns sofort freundlich an, zwei Amis aus South Carolina. Weiterlesen

Red Bay, das Walfangzentrum der Basken im 16. Jahrhundert

04.August 2017 Red Bay, das Walfangzentrum der Basken im 16. Jahrhundert Happy Valley-Goose Bay liegt schon ca 600 km hinter uns, aber die hatten es in sich. Nachdem wir unsere Kühlschränke, Wasser- und Dieseltanks aufgefüllt haben, fahren wir in Richtung Highway 510. Die 510 führt uns quer von West nach Ost, dann nach Süd durch Labrador. Wir wollen mit der Fähre nach New Foundland übersetzen. Wir holen uns noch einmal ein Satellitentelefon für den Notfall, welches wir in L’Anse Au Clair wieder abgeben müssen. Der erste Streckenabschnitt ist asphaltiert, Paved Road, jedoch nach 50 km geht sie in eine Gravelroad mit Weiterlesen

Auf der „Northern Ranger“: Vierter Tag, Donnerstag 31.08.

Über das Gästebuch meiner Webseite ist es gelungen, an Günter, dem Webmaster, meine Blogentwürfe hier vom Schiff aus zu schicken. Warum meine Webseite von dem Internetserver, der ansonsten alles blockiert, durchgelassen wird, verstehe ich nicht. Fotos habe ich bisher nicht in das Gästebuch kopieren können. Das Wetter ist umgeschlagen, die bis gestern ruhige Labrador Sea bildet kräftige Schaumkämme bei inzwischen kräftigen Wellengang. Einige unserer Passagiere leiden unter Seekrankheit und haben sich still in ihre Kabinen zurückgezogen. Nun zum heutigen Blog: Um 5 Uhr  früh weckt uns die Lautsprecherdurchsage, dass in 30 Minuten im nächsten Hafen Passagiere und Fracht „umgeladen“ werden. Am Weiterlesen