Quebec, New Carlisle

9.Mai 2017 von New Brunswick
in die französischsprachige Province Quebec

New Brunswick ist flächenmäßig vergleichbar mit der Fläche der Bundesrepublik Deutschland.
Es gibt sehr schöne Parks, mit Mt Careleton, der leider noch geschlossen war, ein Highlight.
Von Kedgwick, im französischsprechenden NB, führt uns der Weg Richtung Quebec.
Wir wollen die bekannte Küstenstrecke am Saint Lawrence erleben.
Als erstes überrascht uns, dass in der Provinz Québec der Zustand der Straßen wesentlich besser ist.
Der heutige Tag gab mit vielen trockenen und hellen, sonnigen Phasen ein wunderschönen ersten Eindruck von Quebec.

Uns haben schon die vielen Schlaglöcher in NB genervt.
Es ist auch sehr anstrengend die tiefen, oft mit Wasser gefüllten „Winterlöcher“, rechtzeitig zu erkennen und auszuweichen.
In den Nachrichten hörten wir immer wieder, dass es in Quebec heftige „Floods“ gebe.
Wir konnten diese heute erleben, so wie in 2011, als wir in Australien ebenfalls in den überfluteten Regionen des Nordwestens gestrandet waren.
Nur, dass wir jetzt nicht einen 4WD Toyota (siehe auch Renate’s Video auf dieser Webseite unter Videos „Unterwegs auf der „Canning-Stock-Route“)
mit hochgezogenen Auspuff haben, sondern unsere für überflutete Straßen ungeeignete Fiat-/Dethleff-Wohnmobile mit uns haben.
So kommen wir nach 150 km in diese überflutete Region. Unfassbare Wasserfluten aus doppelt so hohen Niederschlägen, letztes Jahr 80 mm und jetzt 160 mm in den ersten Tagen des Mais (Quelle CBS News) haben plus der Schneeschmelze.
Wir sahen eine gesperrte 4-spurige Brücke, die von den Fluten so unterspült wurde, dass sie einzustürzen drohte.
In den CBS-News wurde auch deutliche Kritik an dem Katastrophenmanagement der Provinzregierung geübt, die auf diese Desastersituationen überhaupt nicht vorbereitet sei.
So wurde verzweifelt nach weiteren Sandsäcken gerufen, um die von den Fluten bedrohten Häuser zu schützen.
Auch wurde klar festgestellt, dass diese Desaster als Folge des Klimawandels hier sich immer öfter wiederholen werden.
Mr Donald T. läßt grüßen!
Auch läßt der Frühling noch auf sich warten. Die Temperatur bewegt sich jetzt auf unserem Overnight-Standplatz bei plus 1 Grad Celsius. Wunderbar, dass wir gute
Heizungen in unseren Wohnmobilen haben.
Der Wind durchschaukelt heftig unsere Wagen und die Schauer auf unsere Plastik-Dachhaut trommelnd ein „kuscheliges“ Gefühl verursachen 👹 🍁#!
Wir haben uns eingedeckt mit Sangria und einem 4-Liter Rotwein .. Französisch naturellement wir sind ja in einer ganz alten „französischen“ Provence.
Man weigert sich, hier English  zu sprechen.

P.S. Die Blog-Berichte kann ich nicht regelmäßig absenden, da ich einen Free-Wifi- Zugang benötigen.
Die gibt’s in allen Supermärkten, Restaurants und öffentlichen Einrichtungen.
Die Kosten für Mobilfunk-Daten sind wohl die höchsten Worldwide!

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