Vancouver City

Wir haben die lange Strecke vom Lake Country mit 430 km durch die Rocky Mountains, vorbei an vielen traumhaften Lakes, schneebedeckten oder noch mit Gletschern in schattigen Teilen der wie Ketten aneinander gekoppelten Gipfeln belegt.

Die von uns gewählte Nebenstrecke mit dem Highway 97 a, später 97 c, 4-spurig ausgebaut war goldrichtig. Flott und kaum werden noch von den superlangen Trucks überholt. Bevor früh losfahren, haben wir nicht erwartet, Vancouver noch am selben Tag zu erreichen. Um 18:00 Vancouver-Zeit erreichen wir dieses Ziel und fahren direkt in die City, um das Infocenter zu suchen. Vorher noch im Walmart Supermarkt eingekauft, der Rushhour Verkehr klingt ab und wir finden direkt neben dem Infocenter zwei normale Parkplätze mit Parkuhr. Kurzentschlossen nehmen wir diese, auch für die Nacht, denn hierfür sind keine Parkgebühren fällig; auch kein Hinweis auf „No overnight parking“. Es klappt und früh um 09:00 zahlen wir, um in das Infocenter zu gehen.
Wir nutzen den lauwarmen Abend für einen ausgedehnten Spaziergang an der Pier und kehren noch in ein Tapas Restaurant ein. Wunderschöne Perspektiven auf die Marina, auf die Skyline, auf die gegenüberliegende Küste dieser Bucht und dabei eine wunderschöne Abend-Atmosphäre.

Vieles erinnert uns an Kalifornien, Sydney oder auch Hongkong…zumal der Geldadel auch hier zuhause ist…und wir mit unseren kleinen, nice and tiny, Wohnmobilen einfach dazwischen. Und keiner stört sich daran. Die riesigen canadischen Wohnmobile stehen offensichtlich weit draußen vor der City auf engen und staubigen Campgrounds.

Aber, wie schon so oft, endet auch dieser Tag mit einigen Überraschungen.

Was für ein Tag!
Vy 73
Norbert
VE6/DJ7JC

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